Großbühne, Zeltdorf und Tretbootgottesdienst

Team vom Pfadfinderstamm St. Bonifatius Wächtersbach als Objektleiter beim Katholikentag in Münster

Ein Kinderchorfestival mit 700 Sängerinnen und Sängern, eine Podiumsveranstaltung mit Eckart von Hirschhausen, ein Tretbootgottesdienst auf dem See. Das sind nur drei Veranstaltungen, die am Katholikentag in Münster auf dem Gelände rund um den Aasee stattfanden. Für diese und viele andere Katholikentagsveranstaltungen war ein Team vom Pfadfinderstamm St. Bonifatius aus Wächtersbach als Objektleiter zuständig. Markus Leis, Henning Janssen und Daniel Stehling waren bei diesem Katholikentag das erste Mal in dieser Rolle im Einsatz. „Als Objektleiter ist man für die konkrete Durchführung der Veranstaltungen verantwortlich und sorgt für den reibungslosen Ablauf und vor allem für die Sicherheit der Besucher. Man übt das Hausrecht für den Veranstalter aus und ist somit quasi der „verlängerte Arm“ der Organisationsleitung des Katholikentags“, erklärt Markus Leis die Aufgaben des Objektleiterteams.

Ganz konkret hieß das also für die drei Wächtersbacher, schon im Vorfeld mit den Planern und Mitwirkenden vieles abzusprechen und zu klären und in den Tagen in Münster dann umzusetzen. „Wenn man einen Tretbootgottesdienst im Programm hat, bei dem es 180 Plätze in den Booten gibt und zu dem 600 bis 800 Interessenten kommen, dann muss man sich schon vorher ganz konkrete Gedanken machen, wie sich die Teilnehmer anstellen, wie das Schlangensystem funktionieren soll und wie die Tickets gerecht verteilt werden können.“, konkretisiert Daniel Stehling. „Vieles muss dann natürlich auch spontan entschieden und umgesetzt werden, denn vor Ort in der Durchführung der Veranstaltungen ist dann doch manches anders als gedacht und geplant“, ergänzt Stehling seine Äußerungen. So musste beispielsweise das Picknick für 700 Kinderchorsängerinnen und -sänger von den Aaseeterassen wegen der starken Sonneneinstrahlung an diesem Tag an einen schattigen Platz verlegt werden, um Sonnenbrand und Sonnenstich vorzubeugen. „Ein sehr wichtiger Punkt, den wir Objektleiter immer im Auge haben müssen, ist die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher.“, erklärt Henning Janssen und ergänzt: „Hier gilt es, das Befüllungskonzept umzusetzen und bei Bedarf anzupassen.“ Es sei besonders wichtig, darauf zu achten, dass die angegebenen Besucherkapazitäten nicht überschritten werden und dass im Notfall eine Evakuierung gut möglich bleibt.

Das Helferteam vom Aasee

Um all das umzusetzen wurde das Wächtersbacher Objektleiterteam von 55 freiwilligen Helfern unterstützt. Darunter waren knapp 30 Helfer aus dem eigenen Stamm St. Bonifatius aus Wächtersbach, aber auch Pfadfinder- und Jugendgruppen aus dem Rheinland und Schleswig-Holstein, sowie Einzelhelfer aus ganz Deutschland. „Wir hatten wirklich ein super Helferteam bei uns am Aasee. Da hat sich jeder mit seinen Fähigkeiten super eingebracht, ob bei der Einlasskontrolle, beim Dienst im Backstagezelt oder beim Freihalten der Fluchtwege“, resümiert Daniel Stehling. Henning Janssen, der sich besonders um das Zeltdorf der Katholischen Landjugendbewegung gekümmert hat, beeindruckte auch das hohe Engagement der Mitwirkenden. „Um ihr Zeltdorf herzurichten und die Veranstaltungen in den einzelnen Pagodenzelten auszugestalten, haben die Planer und Mitwirkenden unzählige Anhänger mit Material, Stühlen, Blumen, schweren Kirchenbänken und sogar einen aus Sandstein gehauenen Brunnen auf das Gelände gebracht, damit alles schön und einladend ausschaut. Das war schon sehr beeindruckend.“ Markus Leis resümiert zusammenfassend, dass es zwar sehr anstrengende aber auch sehr interessante und spannende Tage als Objektleiter des Katholikentags am Aasee waren. „Wir haben für unsere Arbeit viel Dank und Lob bekommen und wenn alle zufrieden, freudig und glücklich nach den Veranstaltungen nach Hause gehen, ist das ein guter Lohn für unsere Arbeit“.

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