Fast 1.000 Besucher erleben ein einzigartiges Krippenspiel

UPDATE: Bildergalerie jetzt online

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Die Roverrunde des Stammes St. Bonifatius Wächtersbach beeindruckt mit einem besonderen Krippenspiel bei zwei Aufführungen am 24. und 26.12. eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern in der Katholischen Kirche von Wächtersbach.

„Die Idee, als Roverrunde das Krippenspiel zu machen, kam uns im Sommer während unserer Englandtour, und so haben wir nach den Sommerferien gleich mit dem Schreiben begonnen“, berichtet Maria-Darstellerin Laura Hauke (18), die zusammen mit Emily Tobiasch (18) Hauptautorin des Textes ist. Seit Ende September probte das 14-köpfige Ensemble dann auch fleißig, und immer wieder entstanden im Tun neue Ideen. Zeitgleich suchten die beiden Autorinnen die passenden Lieder aus, die dann unter Anleitung von Gruppenleiter Markus Leis, selbst Musiker mit 20-jähriger Bühnenerfahrung, eingeübt wurden.

„Zuerst dachten wir, unsere Ideen seien nicht umsetzbar“, ergänzt Emily Tobiasch, „aber es fand sich für so vieles ein Weg, das hat uns wirklich umgehauen.“ So wurde der Traum von einem Engel, der fliegt, mit Hilfe des Kletter-Spezial-Ladens in Bad Soden-Salmünster umgesetzt, und die Firma DET Eventservice von Jens Kordt sorgte für den Bühnenaufbau und die Licht- und Tontechnik.

Und so staunten dann die Besucherinnen und Besucher der Krippenfeier am Heiligabend und der Sonderaufführung am zweiten Feiertag über ein außergewöhnliches Krippenspiel, in dem die Darstellerinnen und Darsteller, sämtlich ohne Bühnenerfahrung, die Geschichte um die Geburt Jesu in beeindruckender Weise lebendig werden ließen. Eingerahmt wurde die Geschichte von den Erinnerungen des Engels, der rund um Weihnachten der Überbringer der Botschaften an Maria, Josef oder die Hirten war und von Marie (Rückblicke) und Emily (Szenen) Tobiasch hervorragend verkörpert wurde.

Die Musikstücke, die von Maria, Josef (Florian Pierz), dem Engel und König Herodes (Johannes Faupel), gesungen wurden, verdichteten die Szenen eindrücklich. Besonders hierbei war, dass nur Johannes Faupel bisher Gesangserfahrung hatte, die anderen wurden von Markus Leis in einem intensiven Vocalcoaching seit Oktober fit gemacht, der auch die Leitung der für dieses Projekt eigens zusammengestellten Band innehatte.

Standing Ovations der Zuschauerinnen und Zuschauer belohnte die Gruppe für ihr großes Engagement, das in der Woche vor Weihnachten in täglichen Proben bis tief in die Nacht in der Kirche gipfelte. Ein großer Dank ging auch an Pfarrer Reiner Heller, der erlaubt hatte, den Altarraum in eine Bühne zu verwandeln und der sich tief berührt von der Kraft der Darstellung der Weihnachtsgeschichte zeigte.

Laura Hauke und Emily Tobiasch sagten müde, aber glücklich: „Generell hat das Projekt sehr viel Zeit gekostet aber es war ein Herzensprojekt, weshalb wir unsere Zeit sehr gerne dafür geopfert haben. Dass die Kirche so voll wird, besonders auch bei der zweiten Aufführung, haben wir uns natürlich erträumt, aber als es dann zur Realität wurde, waren wir umso glücklicher. Highlight war definitiv der tobende Applaus der Leute nach der Premiere, der gezeigt hat, dass sich die harte Arbeit und die schlaflosen Nächte definitiv gelohnt haben. Das war ein einmaliges Gefühl, die Menschen so glücklich zu machen.“

Und Markus Leis resümiert: „Ein tolles Projekt für die Gruppe, das vielen gezeigt hat, was in ihnen steckt. Schön war zu sehen, wie sich das Stück Probe für Probe weiterentwickelt und immer wieder neue Ideen dazukommen. Jetzt brauchen wir aber alle erstmal etwas Erholung, da die letzten Wochen schon sehr kräftezehrend waren.“

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