„Unser Sommer“ beginnt

Pfadis erleben Kandersteg – Rover brechen nach England auf

Nach langer Vorfreude ist nun die erste Gruppe des Stammes St. Bonifatius in ihre Sommerunternehmung gestartet. Bereits am Montag machten sich 19 Pfadis und Leiter gen Süden ins Internationale Pfadfinderzentrum nach Kandersteg (Schweiz) auf. Das KISC ist sozusagen das, was für Christen Rom und für Muslime Mekka ist: Einmal im Leben (oder auch öfter) muss man einfach dort gewesen sein. Für die Pfadistufe des Stammes ist Kandersteg schon gute Tradition geworden. Nach dem ersten Kontakt im Stammeslager vor bereits 10 Jahren war das idyllische Dorf im Herzen des Berner Oberlandes dann 2013 und 2015 Ziel der grünen Stufenunternehmung. Somit kann seither jede Gruppe die internationale Luft schnuppern, bevor die Gruppenmitglieder im darauffolgenden Jahr zu Rovern hochgestuft werden.

Im KISC kann einem schwer langweilig werden. Man trifft dort vor allem in den Sommermonaten hunderte Pfadfinder aus aller Welt, tauscht eine Menge Halstücher und kann dabei viele Kontakte beim abendlichen Lagerfeuer knüpfen. Zahlreiche „Trails“ warten darauf absolviert und mit einem Aufnäher belohnt zu werden. Ein Muss ist auch die Wanderung ins Hochgebirge zu einer der bewirteten Hütten wie der Frundenhütte, die nach einem anstrengenden Aufstieg über den Oeschinensee mit einer traumhaften Aussicht über die Alpen belohnt.

Während die Pfadis noch viele Tage die Alpenluft genießen, brechen am frühen Samstagmorgen 22 Rover und Leiter nach England auf. Schon 2013 haben die „alten“ Rover dort 2 erlebnisreiche Wochen verbracht. Nach der Irlandtour vor 2 Jahren hatte sich die aktuelle Runde nun wieder dazu entschlossen, dem Noch-EU-Land einen weiteren Besuch abzustatten. Die ersten 3 Nächte wird die Gruppe dabei in London verbringen, bevor es in den 3 Kleinbussen weiter nach Cornwall geht. Hier wandern die Rover 5 Tage lang auf dem South West Coast Path, einem Küstenpfad, der sich über 1000 km um ganz Cornwall erstreckt. Dabei werden die Rover die wunderschönen Klippen und Sandstrände bewundern können, wie viele sie aus „Rosamunde Pilcher“ kennen und lieben. Nach dem anstrengenden Marsch hat sich die Gruppe danach noch eine Woche im Ferienhaus im schönen Fischerort Looe verdient, bevor sie wieder ihre Rückreise antritt.

Beiden Gruppen wünschen wir tolle Erlebnisse und eine gute Rückkehr. Für alle Daheimgebliebenen werden die Gruppen von Zeit zu Zeit über unseren Twitterkanal auf sich aufmerksam machen, den ihr hier auf unserer Webseite verfolgen könnt.

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