Roverstufe auf „perfektem Roverwochenende“

Wie auch bei vorherigen Aktionen nahm unsere Roverstufe am diesjährigen Roverwochende teil, welches wieder vom Arbeitskreis unseres Diözesesanverbandes organisiert wurde. Im Gegensatz zu den letzten Unternehmungen (Kanu-Kletter-Aktion, gemeinsames Hajk) gab es dieses Mal keinen vorher festgelegten Ablauf für die Rover aus Witzenhausen, Wirtheim und Wächtersbach, sodass sie sich selbst beschäftigen und das tun und lassen konnten, worauf sie gerade Lust hatten – zusammenfassend also ein „perfektes Roverwochenende“.

Am Freitag Abend ging es für zehn Wächtersbacher Rover los nach Dalherda in die Rhön, wo sie bis Sonntag drei schöne Tage im Hans-Asmussen-Haus verbrachten. Der erste Abend wurde größtenteils zum gegenseitigen Kennenlernen genutzt. Da man die Pfadfinder aus Wirtheim und Witzenhausen schon von vorherigen Aktionen (gemeinsame Zeltlager, Helferaktion bei Kirchentagen u.v.m.) gut kannte, waren schnell wieder Kontakte geknüpft. Bis tief in die Nacht wurden Billard, Tischkicker und Gesellschaftsspiele gespielt oder auch einfach nur geplaudert.

Am Samstag Morgen ließen es sich alle Teilnehmer bei einem gemütlichen Brunch richtig gut gehen. Der restliche Vor- und Nachmittag stand wieder zur freien Verfügung. Lediglich ein Einkaufsteam machte sich auf in Richtung Supermarkt, um für das geplante Kochduell am Abend einzukaufen. Hierfür bildeten sich drei gemischte Gruppen. Das Besondere an jenem Kochduell war, dass sich jedes Kochteam für die jeweils zwei anderen eine Vorgabe ausdenken konnte. So musste das Vorspeisen-Team Obst in ihrer Speise verarbeiten, wobei jedes Teammitglied sowohl für den Einkauf als auch für die Zubereitung nur eine Hand verwenden durfte. Die Hauptspeisen-Gruppe bekam sowohl die Vorgabe, ihr Schaffen per Kamera zu dokumentieren, als auch Bier in ihrer Mahlzeit zu verarbeiten. Für das Nachspeisen-Team gab es etwas auf die Ohren: Während der Vorbereitungsphase mussten sie Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“ in Dauerschleife und voller Lautstärke hören und das Endprodukt mit Angabe der Allergene, im passenden Ambiente und einer schönen Anrichtung präsentieren. Trotz oder gerade wegen der teils kuriosen „Regeln“ kam am Ende ein leckeres Essen bestehend aus Salat mit Mandarinen oder Granatapfel, Biergulasch und Eis mit verschiedenen Soßen zusammen.

Nach dem Abendessen stand in der Abendrunde ein Vertrauensspiel an, in dem die Hälfte der Teilnehmer mit verbundenen Augen einen Parcour mit verschiedenen „Gefahren“ passieren musste, während die „Lotsen“ diese ohne zu sprechen mit vorher vereinbarten Zeichen führen mussten.

Am Sonntag Morgen wurde das Haus nach dem Frühstück aufgeräumt und geputzt, bevor alle Gruppen nach einem rundum gelungenen Wochenende wieder die Heimreise antraten.

Fotos vom Wochenende gibt es unter Bilder zu sehen.

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