Zehn Tage Abenteuer im Herzen der Pfadfinderei

Die Pfadfinderstufe des Stammes St. Bonifatius machte sich auf in die Schweiz zum einzigen internationalem Zentrum der Weltpfadfinderbewegung in Kandersteg. Gelegen im Berner Oberland bot dieses Reiseziel nicht nur die Möglichkeit internationale Kontakte zu knüpfen, sondern auch die wunderschöne alpine Landschaft zu erkunden.

Dies konnten die Pfadis vor allem beim im Stamm schon zur Tradition gewordenen Hike zur Fründenhütte. Nach dem steilen Aufstieg zum Oeschinensee, wo die Mittagspause zum Abkühlen im kalten Bergseewasser genutzt wurde, ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter zur auf 2562 Metern am Rande des Fründengletschers gelegenen Hütte. Dort wurde nach einem leckeren Abendessen die Nacht verbracht, ehe es am nächsten Morgen an den Abstieg ging. Am See wurde wieder ein Zwischenstopp eingelegt, bei dem die Gruppe von einer Kuhherde überrascht wurde. Bis auf einen angekauten Wanderschuh verlief dieses Zusammentreffen aber friedlich.

Einige Pfadis entschlossen sich einen weiteren Tageshike zu unternehmen und wanderten zur Doldenhornhütte. Geplant war auch ein Sonnenaufgangshike zu einer Alm-Käserei, das aufgrund des einsetzenden Regens allerdings zu einer Nachtwanderung verkürzt wurde.

Aber nicht nur in den Bergen um Kandersteg wurde einiges erlebt, auch auf dem Zeltplatz war immer etwas los. Gleich zweimal nahm die Gruppe am internationalen Campfire teil, bei dem alle Gruppen des Pfadfinderzentrums zusammenkommen. Auch beim internationalen Abend waren die Pfadis mit dabei, bei dem es die Möglichkeit gab viele Spezialitäten aus aller Welt zu probieren. Die Kartoffelpuffer der Pfadis kamen so gut an, dass noch lange nach dem offiziellen Ende weitergebraten wurde.

Am Sportnachmittag wurden die Gruppen und Nationalitäten bunt durchgemischt und alle hatten beim Fußball- und Volleyballturnier ihren Spaß. Auch beim Ausflug in das örtliche Schwimmbad kamen alle auf ihre Kosten. Der spontan initiierte Turmspring-Wettbewerb, bei dem die abstrusesten Figuren gezeigt wurden, sorgte für große Lacher.

Über die zehn Lagertage absolvierten die Pfadis verschiedene Aufgaben, um sich die Aufnäher des Pfadfinderzentrums zu verdienen und diese zusammen mit getauschten Halstüchern als Erinnerung an die schöne Zeit in Kandersteg mit nach Hause zu nehmen.

Viele weitere Fotos vom Pfadilager findet ihr unter Bilder.

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