Jupfis fünf Tage lang in der Rhön unterwegs

Während sich unsere Pfadis und Rover in diesem Jahr für Unternehmungen im Ausland entschieden haben, reisten unsere Jupfis am vergangenen Mittwoch in das beschauliche Wüstensachsen in die Rhön.

Kaum waren die elf Jupfis mit ihren Leitern am Platz angekommen, wurden auch schon die Schlafzelte und eine Jurte aufgebaut. Anschließend ließ es sich die Gruppe nicht nehmen, dem benachbarten Schwimmbad noch einen Besuch abzustatten, bevor der Abend bei gemeinsamem Singen am Lagerfeuer zu Ende ging.

Am nächsten Morgen stand dann eine kleine Ortsbegehung an. Das Kneippbecken der Gemeinde brachte allen die dringend notwendige Abkühlung, bevor die Jupfis in drei Gruppen zum „Apfel und Ei“-Spiel loszogen. Drei mehr oder weniger alltägliche Gegenstände (Taschentuchpackung, Flyer, Orgel-CD) reichten den Gruppen, um im Endeffekt 40 völlig verschiedene Gegenstände zu ergattern. Passend zu den nahezu tropischen Temperaturen wurden am Nachmittag verschiedene Wasserspiele gespielt. Abends feierte dann der neue „Dutch Oven“ unseres Stammes (Danke an den Förderverein!) seine Premiere und lieferte den hungrigen Jupfis ein vorzügliches Kartoffelgratin.

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Aufstiegs zur Wasserkuppe. Oben angekommen wurde die Geschwindigkeit der Sommerrodelbahnen in vollen Zügen genossen. Zur Stärkung ging es danach in die Märchenwiesenhütte essen. Durch einige Wegspiele („Fußballer mit O“) verging die Zeit des „Abstiegs“ wie im Flug. Am Abend führten die Jupfis ein, in akribischer Arbeit selbst vorbereitetes, Quiz für die Leiter durch. Konnte eine Frage nicht richtig beantwortet werden, musste sich der jeweilige Kandidat zur Erheiterung aller Zuschauer einer Bestrafung unterziehen.

Zum Abschluss ging es am Samstag in die „Ulsterwelle“ nach Hilders. Rekordverdächtige Rutschen-Bobs und athletische Sprünge von den Sprungtürmen sorgten für einen schönen letzten Ausflug. Der letzte gemeinsame Abend zeigte dann, was alle Beteiligten schon die Tage zuvor bemerkt hatten: Die Gruppe war noch ein ganzes Stück näher zusammengewachsen. Dies war auch ein Grund dafür, dass die Heimfahrt am folgenden Tag mit Wehmut angetreten wurde. Nichtsdestotrotz werden die aufregenden Tage wohl allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

Fotos vom Lager findet ihr wie immer unter Bilder.

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