Leiter planen das Jahr

Versprechen stand im Mittelpunkt des Leiterwochenendes

Die Leiter/innen des Stammes St. Bonifatius verbrachten ein Wochenende im Pfadfinderzentrum Röderhaid in der Rhön damit, das neue Jahr zu planen.

Mittelpunkt des Programms war diesmal allerdings nicht die Planung etwa eines großen Sommerlagers, sondern die Versprechensfeier der neuen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die an diesem Wochenende stattfand.

Ein Versprechen gibt jede Pfadfinderin und jeder Pfadfinder immer dann ab, wenn er oder sie die Altersstufe wechselt, zum Beispiel vom jüngsten, dem Wölfling, zum Jungpfadfinder. Dieses Versprechen bezieht sich auf die Grundsätze der Pfadfinderbewegung, aber auch auf die Gruppe und auf die eigene Person. Auch diejenigen, die in der DPSG Verantwortung als Leiterinnen und Leiter übernehmen, leisten ein solches Versprechen ab.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so viel Nachwuchs im Leiterbereich haben“, sagt Henning Janssen, einer der Mitglieder im Stammesvorstand, stolz. Und stolz können die Wächtersbacher Pfadfinder auch sein, haben sich doch gleich neun junge Erwachsene dazu bereit erklärt, sich als Leiterinnen und Leiter regelmäßig in den Gruppenstunden zu engagieren.

Nach einer persönlichen Vorbereitung und Informationen über die Bedeutung des Versprechens war es dann am Samstagnachmittag so weit: gemeinsam machte sich die ganze Gruppe auf den Weg auf die Ebersburg, wo am Lagerfeuer dann die Versprechensfeier stattfand. „Ein tolles Erlebnis“, so Joleen Kreisel, eine der „Neuen“. „Ich freue mich darauf, an die Wölflinge das weiter zu geben, was ich selbst als Kind erfahren habe. Die Pfadfinder sind mir einfach unglaublich wichtig.“

Im Rahmen der DPSG-Jahresaktion „Gastfreundschaft“ befasste sich der Stamm außerdem mit den Möglichkeiten, in Wächtersbach etwas für Flüchtlinge zu tun. „Wir haben eine konkrete Idee, die wir mit der Stadt besprechen werden“, fasst Henning Janssen das Ergebnis der Überlegungen zusammen. „Wir sind uns sicher, dass wir damit etwas Praktisches beitragen können, das Sinn macht und gebraucht wird.“

Mit einem von Stammeskurat Daniel Stehling gestalteten Gottesdienst ging das sehr produktive und besondere Wochenende dann am Sonntag zu Ende.

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