Sternsinger-Aktion auch 2015 ein voller Erfolg

Wie jedes Jahr stand auch 2015 wieder ein wichtiger Termin im Kalender unserer Jupfis: die traditionelle Sternsinger-Aktion! So trafen sich am vergangenen Sonntag 13 Jupfis, um den von Pfarrer Heller erhaltenen Segen in die Wohnungen zu tragen. Dabei besuchten die Könige, angeführt von ihrem Sternträger insgesamt 66 Haushalte. Auch dieses Jahr konnte wieder ein vierstelliger Betrag an Spenden gesammelt werden, sodass nun 1100€ dabei helfen sollen, Kinder auf der ganzen Welt zu unterstützen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Der Aktion ging am Samstag eine Probe in Kombination mit Besuch des Seniorennachmittags voran. Nachdem sich alle ihr passendes Kostüm zusammengesucht hatten, wurden die benötigten Textpassagen und Liedtexte einstudiert. Während ein Teil der Jupfis schon mehrfach als Sternsinger durch die Straßen zog, stellte es für manch andere eine völlig neue Erfahrung dar.

Am Sonntag führten die Könige und Sternträger ihr Programm im Gottesdienst auf, bevor es mit dem empfangenen Segen los ging. Während zwei Gruppen den Segen in die Wohnungen der Wächtersbacher Innenstadt brachten, hatte es sich eine dritte Gruppe zur Aufgabe gemacht, auch die Haushalte der Wächtersbacher Stadtteile mit dem Segensspruch „*20+C+M+B+15“ an der Haustür auszustatten. Die Lieder „Da kommen die Könige“ und „Stern über Betlehem“ sowie die gelernten Texte gehörten traditionsgemäß zum Repertoire der jungen Pfadfinder.

Nachdem am Vormittag bereits viele Haushalte besucht wurden, sorgten die Rover unseres Stammes mit einem leckeren Mittagessen dafür, dass man am Nachmittag wohlgenährt und mit neuer Kraft die restlichen Häuser besuchen konnte.

Durch die Spende in Höhe von 1100€ soll u.a. ein Ernährungsprogramm auf den Philippinen unterstützt werden. Der Inselstaat weist eine erschreckende Zahl an mangel- oder unterernährten Kindern auf. So leidet jedes dritte Kind unter diesem folgenschweren Problem, das einer gesunden Entwicklung im Wege steht und die Ansteckungsgefahr durch Krankheiten massiv erhöht. Allerdings stellt diese Situation kein nationales, sondern ein internationales Problem dar, sodass die Spenden auch für andere Länder bestimmt sind, in denen Kindern bislang ein gesundes Leben ohne Hunger verwehrt bleibt.

Alleine im Jahr 2013 konnte das Kindermissionswerk durch den Erlös der Aktion 2.443 Hilfsprojekte in 110 Ländern verwirklichen. Damit dieser Weg weiterhin verfolgt werden kann, haben sich die Jupfis unseres Stammes auch dieses Jahr wieder eine der wichtigsten Pfadfinder-Regeln zu Herzen genommen: Die Welt ein kleines bisschen besser hinterlassen, als man sie vorgefunden hat.

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