„Wächtersbach ist bunt“ im Hessischen Landtag

DPSG St. Bonifatius erreicht 2. Platz beim Hessischen Jugendarbeitspreis

Die Wächtersbacher Pfadfinder haben mit dem Projekt „Wächtersbach ist bunt“ bei „best2014“, dem Förderpreis des Hessischen Jugendrings, in der thematischen Kategorie „Jugendverbandsarbeit im Zeichen der Interkulturellen Öffnung“ den 2. Platz gewonnen. Eine Abordnung des Stammes war im Hessischen Landtag zur Preisübergabe.

„Dass unser Projekt „Wächtersbach ist bunt“ großartig war, das haben wir während der 72-Stunden-Aktion und darüber hinaus deutlich gespürt,“ berichtet Stammeskurat Daniel Stehling, „dass es nun aber auch noch mit einem Preis gewürdigt wurde, macht uns sehr stolz und ermutigt uns gleichzeitig, die Kontakte, die in Wächtersbach durch das Projekt gewachsen sind, weiter zu fördern.“

Sechs verschiedene Teilaufgaben erhielten die Wächtersbacher Pfadfinder im Juni 2013, und es waren nur 72 Stunden Zeit, um diese Aufgaben zu erfüllen. Ein Stadtführer für Kinder in verschiedenen Sprachen, ein öffentliches Fest der Kulturen incl. Interreligiösem Gebetsgottesdienst, eine Menschenkicker-WM, ein Denkmal im Schlosspark, ein Film „Wächtersbach ist bunt“ und ein Kontakt zu Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Israel waren die beeindruckenden Ergebnisse. Unter http://www.stamm-bonifatius.de/tag/72-stunden/ sind diese aufregenden und besonderen Tage noch einmal nachzuerleben.

„Der Jugendarbeitspreis würdigt innovative verbandliche Jugendarbeit in Hessen. Für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, durch die sie ihre Kompetenzen erweitern und lernen Verantwortung zu übernehmen, sind die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit unerlässlich. Deshalb fördert das Land Hessen diese Angebote und das Engagement der Jugendverbände. Die heute prämierten Projekte zeigen auf vorbildliche Weise, wie diese Arbeit sinnvoll gestaltet werden kann“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel, anlässlich der Preisverleihung. Der Preis wird seit 2003 jährlich vom Hessischen Jugendring verliehen, in diesem Jahr gab es rund 40 Bewerbungen und Vorschläge.

Die Auswahl der Gewinner wurde von einer Jury vorgenommen. Hier wirkten der Hessische Minister für Soziales und Integration Stefan Grüttner (Schirmherr des Jugendarbeitspreises) und die jugendpolitischen Sprecherinnen Lena Arnoldt (CDU), Lisa Gnadl (SPD), Mürvet Öztürk (Grüne) und Marjana Schott (Die Linke) mit. Die stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Jugendrings Daniela Broda zählte ebenfalls zu den Expertinnen und Experten der Jury des Jugendarbeitspreises.

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