Friedenslicht aus Bethlehem erhellt auch Wächtersbach

Das Friedenslicht aus Bethlehem kam am 3. Advent aus Wien nach Deutschland und über die bistumsweite Aussendungsfeier im Fuldaer Dom auch nach Wächtersbach.
Dort sorgten die Georgspfadfinder vom Stamm St. Bonifatius in den letzten Tagen dafür, das Licht und seine Botschaft auch in der Stadt zu verbreiten.

So besuchte am 4. Advent eine kleine Gruppe von Leiterinnen und Leitern die Wächtersbacher Moschee und brachten das Friedenslicht dorthin. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wurden von Hakan Akbulut, dem Vorsitzenden des türkisch-islamischen Kulturvereins, Vertretern der Jugendgruppe des Vereins sowie dem Vorsitzendem des Ausländerbeirats Wächtersbach, Cengiz Degermenci, herzlich empfangen, denen das Friedenslicht überreicht wurde. Neben einem lebendigen Austausch und einer Führung durch Gebetsraum, Jugendräume und Café gaben alle Anwesenden dem Wunsch und der Hoffnung Ausdruck, dass die in diesem Jahr im Rahmen der 72-Stunden-Aktion entstandenen Kontakte und Verbindungen weiter gepflegt und ausgebaut werden. Dazu gibt es schon erste Ideen, so dass sicher weitere Anknüpfungspunkte entstehen und der Zusammenhalt in Wächtersbach weiter gestärkt wird.

Im Rahmen der Kinderkrippenfeier am Heiligen Abend verteilten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht an die Gottesdienstbesucher. Stammeskurat Daniel Stehling wies auf die Entstehung und die Intention der Aktion hin und lud dazu ein, das Licht mit nach Hause zu nehmen und es weiter zu geben in der Familie, aber auch an Nachbarn oder und gerade an diejenigen, die ein Zeichen der Wärme und der Nähe brauchen. „So soll sich in Wächtersbach dieses Zeichen des Friedens über Religionen und Nationalitäten hinweg ausbreiten,“ forderte Stehling auf, und viele Familien nahmen sich denn auch eine brennende Kerze aus der Kirche mit.

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